Direkt zum Inhalt springen
Menu

Primarschule

Überblick

Die Primarstufe umfasst die ersten sechs obligatorischen Schuljahre. Der Übertritt erfolgt in der Regel aus dem Kindergarten.
Die Primarstufe vermittelt allen Schülerinnen und Schülern die Grundausbildung. Neben den Regelklassen bieten die Bezirksschulen Küssnacht am Rigi auf der Primarstufe auch die Einführungs- und die Kleinklasse an. Normalbegabte Kinder mit gewissen Entwicklungsverzögerungen können in der Einführungsklasse den Stoff der 1. Klasse auf zwei Jahre verteilt in kleineren Lernschritten verarbeiten. Kinder mit auffallenden Lernschwierigkeiten oder verminderter Begabung sind in der Regel den Anforderungen der Primarschule nicht gewachsen. Sie werden in der Kleinklasse unterrichtet oder erhalten Unterstützung durch die Heilpädagogische Schülerhilfe (HPSH).

Einschulung

Kinder, welche am 31. Juli das 6. Altersjahr zurückgelegt haben, treten in der Regel auf das folgende Schuljahr in die 1. Primarklasse über.

Aufgaben und Ziele

Auf der Primarstufe werden grundlegende Kenntnisse vermittelt und wichtige Fähigkeiten und Haltungen gefördert. Die individuelle Förderung des Kindes ist ein zentraler Auftrag. Kinder mit besonderen Bedürfnissen oder besonderen Begabungen sollen, diesem Förderverständnis entsprechend, durch geeignete Massnahmen begleitet und unterstützt werden.

Die wichtigsten Lernbereiche sind:

  • Entwicklung zur Selbständigkeit im Denken und Handeln sowie im Lernen und Arbeiten
  • Förderung der sozialen und kommunikativen Fähigkeiten sowie der Lernfreiheit
  • Erwerb der Grundfertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen
  • Beschäftigung mit der natürlichen, sozialen und kulturellen Umwelt
  • Förderung in musischen, handwerklichen und sportlichen Bereichen
  • Erweiterung der Sprachkompetenz durch altersgemässen Fremdsprachenunterricht.

Die Schwerpunkte und Zielsetzungen des Unterrichts sind in interkantonalen Lehrplänen festgelegt. Die Umsetzung geschieht durch geeignete Lehr- und Lernformen wie Frontal-, Gruppen- oder Werkstattunterricht, Projekt- und Planarbeit usw.

Lehrkräfte

Primarschülerinnen und Primarschüler werden in der Regel von einer Klassenlehrperson unterrichtet. Sie hat ihre Ausbildung an einem Lehrerseminar oder an einer Pädagogischen Hochschule absolviert und abgeschlossen. Eine Pensenteilung – die Führung einer Primarklasse durch zwei Lehrpersonen im Teilpensum – ist möglich. Einzelne Fächer werden durch Fachkräfte unterrichtet. In der Regel unterrichten Primarlehrpersonen einklassige Abteilungen. An kleineren Schulorten werden zwei- und mehrklassige Schulabteilungen geführt.

Schülerbeurteilung

Auf der Primarstufe werden Leistung und Verhalten der Schülerinnen und Schüler beurteilt. Die Beurteilung erfolgt durch die Lehrpersonen. Sie soll auf Stärken hinweisen und Schwächen aufzeigen, damit an Verbesserungen gearbeitet werden kann. Mit einer Beurteilung können bei Kindern und Eltern auch Enttäuschungen verbunden sein. Klare Informationen durch die Lehrperson tragen dazu bei, Vertrauen zu schaffen und falsche Hoffnungen zu vermeiden.

Formen der Beurteilung

  • Am Ende der 1. Klasse und nach dem ersten Halbjahr der 2. Klasse werden die Eltern von der Lehrperson zu einem Beurteilungsgespräch im Sinne einer ganzheitlichen Schülerbeurteilung eingeladen.
  • Vom Ende der 2. Klasse an erhalten alle Kinder halbjährlich ein Zeugnis. Dieses gibt in Ziffernoten und im Vergleich zur Klasse Auskunft über die Leistungen des Kindes.
  • Die Noten sind für das Steigen in die nächsthöhere Klasse massgebend. Dafür notwendig ist eine Durchschnittsnote von mindestens 3,5 in den Fächern Deutsch und Mathematik. Die Noten sollen trotzdem nicht überbewertet werden, denn verschiedene Fähigkeiten, Leistungen und Eigenschaften lassen sich nicht durch Noten beurteilen.
  • Es ist den Lehrpersonen freigestellt, weitere Beurteilungsarten wie Lernberichte oder Selbstbeurteilung als Ergänzung zu verwenden.
  • Für den Übertritt in die Sekundarstufe I gilt ein erweitertes Beurteilungsverfahren.

Informationen zum Übertritt von der 6. Primar in die Sekundarstufe I

Hausaufgaben

Sinnvolle und zielgerichtete Hausaufgaben bieten dem Kind die Möglichkeit, einen erarbeiteten Stoff zu festigen, zu vertiefen oder Arbeiten für die Schule vorzubereiten. Hausaufgaben können dazu dienen, selbständiges Lernen zu fördern, Arbeitszeiten selber festzulegen und einzuteilen, zunehmend Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen und Vertrauen in das eigene Lernvermögen zu gewinnen.

Für die Eltern sind Hausaufgaben eine Chance, am Schulalltag ihrer Kinder teilzuhaben. Es wird nicht erwartet, dass Eltern alles lückenlos überwachen oder gar eine Art Lehrerrolle übernehmen. Es geht für sie viel mehr darum, Interesse an der Arbeit des Kindes zu zeigen, es dort zu unterstützen, wo es nötig ist und dafür zu sorgen, dass die Hausaufgaben an einem geeigneten Ort und im richtigen Zeitpunkt erledigt werden.

Ufzgiclub: Begleitete Unterstützung bei Hausaufgaben

Für Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse bietet der Ufzgiclub eine begleitete Hausaufgabenunterstützung an. Hausaufgaben können dabei in Ruhe direkt nach der Schule erledigt werden, damit nachher mehr Zeit zur freien Verfügung steht. Bei diesem Angebot handelt es sich weder um Nachhilfeunterreicht noch um eine Fördermassnahme.

Flyer Ufzgiclub (PDF)

Anmeldung Ufzgiclub (PDF)

 

Wichtige Dokumente zur Primarschule

Eintritt in die 1. Klasse: PDF mit wichtigen Informationen

PDF Schulpflichttabelle/Einschulungstermine bis 2024